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Praktische Tipps – wie erkennst du Allergene?

Was sind Allergene und warum sind sie wichtig?

Die Stoffe, gegen die man allergisch ist, nennt man „Allergene“. Falls du eine Allergie hast, solltest du keine Lebensmittel mit diesem Allergen mehr zu dir nehmen. Wenn du oder deine Eltern mit frischen Zutaten selber kochen, dann weißt du natürlich, was in deinem Essen drin ist. Aber was ist mit abgepacktem Essen im Supermarkt? Oder Brot, Brötchen und Gebäck beim Bäcker?

Allergene spielen gerne Verstecken

Für mich ist das ganz einfach: Mit meiner Spezial-Brille, die ich selber gebaut habe, kann ich alle Allergene im Essen sehen. Cool, oder? Ohne eine solche Brille ist es manchmal etwas schwierig, die Allergene zu erkennen – sie können nämlich ganz verschiedene Namen haben.

Trockenei, Laktose und Kasein – was ist das denn?

Das sind ein paar der anderen Wörter für Ei und Milch beziehungsweise bestimmte Bestandteile dieser Lebensmittel. Welche Namen Ei, Milch und Co. noch haben können, zeigen wir dir in den verschiedenen Themenwelten. Die wichtigsten Namen solltest du kennen, damit du im Geschäft entscheiden kannst, ob du etwas essen darfst oder besser nicht. Aber keine Sorge: Wenn du mal nicht sicher bist, frag einfach die netten Verkäuferinnen und Verkäufer. Sie helfen dir gerne!

Schau genau hin

Im Supermarkt schnappst du dir also beim nächsten Mal die Verpackung und schaust nach, ob etwas enthalten ist, gegen das du allergisch bist. Manchmal steckt das Allergen schon im Namen, zum Beispiel bei der Erdnussbutter: nichts für Kinder, die gegen Erdnüsse allergisch sind! Wirf auf jeden Fall immer einen Blick auf die Zutatenliste. Die 14 häufigsten Auslöser von Allergien müssen nämlich auf der Packung stehen, wenn sie im Produkt drinstecken. Sie sind fett geschrieben oder unterstrichen, damit du sie nicht übersiehst.

Kann Spuren von … enthalten

Du hast sicher schon einmal Sätze wie „Kann Spuren von Weizen enthalten“, „Kann Spuren von Erdnüssen enthalten“ oder ähnliches gelesen. Diese Kennzeichnung ist für die Hersteller freiwillig.

Sie steht zum Beispiel drauf, wenn das Produkt Weizen (oder ein anderes Allergen) zwar nicht als Zutat enthält, es aber beispielsweise in einer Fabrik hergestellt wird, in der auch Lebensmittel mit Weizen (oder einem anderen Allergen) produziert werden. Schauen wir uns das Ganze einmal am Beispiel Weizen genauer an:

Wenn in der Fabrik Produkte mit Weizen hergestellt werden, kann der Hersteller vielleicht nicht ausschließen, dass kleine Teilchen der Weizenprodukte auch in die weizen-freien Produkte gelangen – trotz aller Vorsichtsmaßnahmen.

Das Schwierige daran: Da der Hinweis freiwillig ist, drucken manche Hersteller ihn nicht auf. Du weißt dann aber nicht, ob der Hinweis nicht dort steht,

  1. weil der Hersteller ganz sicher weiß, dass keine Weizenteilchen enthalten sind oder
  2. weil er den freiwilligen Hinweis einfach nicht auf seine Produkte druckt.

Ziemlich sicher, dass ein Produkt keinen Weizen enthält, kannst du allerdings sein, wenn du z. B. diesen Satz siehst: „Kann Spuren von Milch enthalten.“ Warum? Weil du dann weißt, dass der Hersteller den freiwilligen Hinweis grundsätzlich angibt – und da dort nur Milch, nicht aber Weizen steht, ist es folglich sehr wahrscheinlich, dass keine Weizenteilchen enthalten sind.

Weizen ist wie gesagt hier nur ein Beispiel. Das Gleiche gilt natürlich auch für andere Allergene wie Ei, Milch, Fisch, Nuss, Erdnuss, Soja usw.

Und wenn es keine Zutatenliste gibt?

Wenn du mit deinen Eltern im Restaurant essen gehst, bekommst du natürlich keine Zutatenliste zu deinem Essen dazu. Dort oder zum Beispiel beim Bäcker muss deshalb immer eine Liste hängen, welche Allergene im Essen vorkommen können. Und auch hier: Wenn du Fragen hast, helfen dir die Mitarbeiter weiter. Sag ihnen einfach, gegen was du allergisch bist, und sie sagen dir, was du problemlos essen kannst.