Asthma-Informationen für Eltern

Asthma im Alltag

Asthmapatienten müssen im Alltag in vielen Situationen auf ihre individuellen Bedürfnisse Rücksicht nehmen.

Wirkungsvolle Maßnahmen zur Verbesserung des Krankheitsbildes

  • Individuelle Allergieauslöser und Verstärkungsfaktoren (Trigger) meiden
  • Teilnahme an Asthmaschulungen
  • Peak-Flow-Werte regelmäßig messen/Asthma-Tagebuch führen (Anleitung und Vorlage für ein solches Tagebuch finden Sie hier: Asthma-Tagebuch für Kinder)
  • Asthma-Notfallplan mit dem Arzt erarbeiten, um im Notfall gut vorbereitet zu sein
  • regelmäßiges körperliches Training durch moderaten Ausdauer- bzw. Lungensport

 

  • Atemgymnastik/Atemtechniken anwenden (z. B. Lippenbremse)
  • Entspannungsmethoden zum positiven Umgang mit Stress oder Angst, z. B. autogenes Training
  • Gewichtsabnahme bei Übergewicht

 

  • Allergiker sollten im Urlaub auf möglichst allergenfreie Ziele achten
  • ein regelmäßiger Klimawechsel (Seeluft oder Hochgebirge) kann hilfreich sein
  • regelmäßiger Impfschutz gegen Infektionen der oberen und unteren Luftwege

 

  • geregeltes Leben, z. B. ausreichender Schlaf
  • bei gut kontrolliertem/moderatem Asthma gegebenenfalls Hyposensibilisierung durchführen (Rücksprache mit dem Arzt)

Sport

Es ist mittlerweile zweifelsfrei anerkannt, dass Asthmatiker Sport treiben sollen, da dies eine wirksame Unterstützung im Krankheitsmanagement darstellt.

Insbesondere für Kinder ist dies besonders wichtig, damit sie von Altersgenossen nicht im sozialen Miteinander ausgeschlossen werden.

 

Aber hierbei gibt es einiges zu beachten:

1. Besprechen Sie mit dem Arzt, wie die Medikation dem Sport angepasst werden soll.

2. Die Sporteinheit sollte aus den drei Phasen Aufwärmung, Belastung und Cool down bestehen.

Laufintensive Sportarten mit kurzfristiger sprintartiger Belastung wie Fußball, Handball, Basketball, Tennis oder Squash sind weniger geeignet. Schwimmen oder Radfahren weisen nur geringe Risiken eines Belastungsasthmas auf. Gleichermaßen bieten sich an: Walking, gemäßigtes Joggen, Nordic Walking, Wandern, Skaten sowie weitere Ausdauersportarten.

Umwelt

Zu den Asthma-beeinflussenden Umweltfaktoren zählen Kälte, Nebel oder eine erhöhte Ozonbelastung. Luftschadstoffe wie Stickoxide aus Verkehrsgasen sind Vorläufersubstanzen, aus denen Ozon entstehen kann. Zudem können sie selbst die Atemwege stark reizen. Ebenso kann eine erhöhte Feinstaubbelastung zu Beschwerden führen.

 

Informationen über Feinstaub- und Ozonwerte können Sie den Seiten des Umweltbundesamtes entnehmen: www.umweltbundesamt.de/daten/luftbelastung.

Infekte

Weitere Faktoren, die häufig zu einer Verschlechterung der Asthmasymptome beitragen, sind Infekte der oberen und unteren Atemwege, weshalb Patienten mit Atemwegserkrankungen jährlich zur Grippeschutzimpfung gehen sollten.

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